Ultraschalltherapie und Elektrotherapie

Was ist Ultraschalltherapie?

Unter Ultraschalltherapie werden physikalische Therapieformen verstanden, bei denen mit hochfrequenten Schallwellen Haut, Muskeln, Nerven, Gefäße und Lymphbahnen stimuliert werden können.

Ultraschalltherapie – kleine Schallwelle, große Wirkung

Was ist eigentlich Ultraschall? Das menschliche Ohr kann Schallfrequenzen, die höher sind als 20 kHz, nicht wahrnehmen.
Delphine, Wale und auch Fledermäuse können diese hohen Frequenzen noch hören. Auch Hunde, Füchse, Wölfe und andere Wildtiere sind in der Lage, Ultraschallsignale zu empfangen. Werden diese elektrischen Hochfrequenzen in mechanische Schwingungen umgewandelt, so kann man den Körper entsprechend in diese Schwingung versetzen. Doch welche heilende Wirkung kann damit erzielt werden?

Therapeuten nutzen die Ultraschalltherapie, weil sie wissen, dass Ultraschallwellen sich optimal in den Weichteilen des Körpers ausdehnen können. Treten nun die Ultraschallwellen in den menschlichen Körper ein, werden Energien freigesetzt, die sich wiederum in Form von Durchblutungssteigerung, Entspannung, Lymphaktivierung, Gewebeverbesserung und als Wärme bei den Patienten äußern.

Quelle: https://www.taramax.de/gesund-werden/therapiemethoden-von-a-z/u/ultraschalltherapie/definition/

Was ist Elektrotherapie?

Elektrotherapie oder Elektromedizin ist die Bezeichnung für therapeutische Anwendungen von elektrischem Strom in der Medizin und in der physikalischen Therapie. Für einige der Verfahren werden synonym auch die Begriffe Reizstrom­therapie oder Feinstromtherapie benutzt.

Gemeinsam ist diesen Verfahren, dass während der Anwendung Gleich- oder Wechselströme den Körper oder Körperteile durchfließen. Die entsprechenden Spannungen werden entweder über mit der Hautoberfläche leitend verbundene Elektroden zugeführt oder über Elektroden in einem Wasserbad.

Eine Sonderform stellt auch die Iontophorese von Arzneistoffen über die Haut dar. Durch eine vorhandene elektrische Ladung eines Medikamentes kann dieses im elektrischen Feld in das Gewebe transportiert werden. Der Effekt kann dazu führen, dass ein Vielfaches an entsprechenden Arzneistoffen in kürzerer Zeit ins Gewebe gelangen, als wenn diese auf die Haut aufgetragen werden. Die Verteilung des Medikamentenwirkstoffes geschieht über die in der Haut liegenden Blutgefäße.

Beim Ausfall von Nerven in der Peripherie des Körpers, also besonders an Armen und Beinen, kommt es zum Abbau von Muskelzellen des vom geschädigten Nerv versorgten Muskels. Um dies zu vermeiden, werden während einer Therapiesitzung Elektroden angebracht und mit geringen Stromimpulsen (Reizstrom) die Funktion des betroffenen Nerven stimuliert. Dadurch bewegt sich der bedrohte Muskel wieder und atrophiert weniger rasch.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrotherapie